Mit Radfahren lassen sich vielseitige Aspekte verbinden, die ganz nebenbei die Umwelt entlasten, weitaus weniger Platz in Anspruch nehmen und für die Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit förderlich sind. (Der Gesundheitsaspekt ist innerstädtisch aufgrund der gefühlten sehr schlechten Atemluft des Öfteren in Frage gestellt.)
Diese positiven Tatsachen umzusetzen und auszuleben (auch als Fussgänger) ist in Hamburg noch immer sehr mühsam. Ganz klar steht hier der Autoverkehr im Vordergrund. Der wenige Platz für die Radfahrer ist meist in schlechter Qualität, was wiederum Gefahren mit anderen Verkehrsteilnehmern vorprogrammiert und Ärgernisse mit sich bringt.
Die Platzverschwendung für die Autos hingegen muss ein Ende haben. Dem wahnsinnigen Autoverkehr hingegen muss Paroli geboten werden. (Jeder sieht doch, dass die Stadt ein Autoproblem hat.)
Autofahren in der Stadt muss unattraktiv werden. (Ist es das nicht schon längst??) Die Verkehrswege für Radfahrer müssen erweitert werden. Die Stadt muss wieder leben und mit Menschen gefüllt sein. Das wiederum bedeutet Kommunikation, Zusammenleben, die Mitmenschen wahrnehmen, mehr Gesundheit.
Jedes noch so schöne Stadtbild, jedes noch so schöne Bauwerk wird durch die vorherrschenden negativen Auswirkungen des Autoverkehrs veschandelt. (Platzmangel, Abgase, Stau)
Ich bin bei der Wortwahl nicht mehr zimperlich, weil man als Radfahrer und Fussgänger in Hamburg noch immer an den Rand gedrängt wird.
Für diese missliche Lage habe ich kein Verständnis mehr. Änderungen müssen sofort und sichtbar umgesetzt werden, nicht erst in 20 Jahren!
Wenn das getan ist, wird die Stadt automatisch lebenswerter!
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nexthamburg 12. März 2012
Ein sehr schönes Szenario für Hamburg als Fahrradhauptstadt. Sehr komplett und fokussiert.