Mein Nexthamburg hat folgende Schwerpunkte:
- Nahverkehr verbessern!
Hamburg als wachsende Stadt, tausende neue Wohnungen und immer mehr Einwohner – das ist mal eben mit ein paar mehr Bussen nicht zu schaffen. Die Metrobuslinie 5 ist schon lange an der Grenze ihrer Kapazität. Hier muss für die Zukunft investiert werden. Und da, wo U- oder S-Bahn nicht ausgebaut werden können (S4, Umbau AKN, Verlängerung U4), ist die Stadtbahn eine echte Alternative (Steilshoop, Arenen, Lurup, Schnelsen, Harburger Raum, Glinde, etc…).
- Stadtteilkultur stärken!
Altona, Wandsbek, Harburg, Finkenwerder, Bergedorf ,…haben Ihre eigene Geschichte und Strukturen – diese sollte man demensprechend hervorheben (z.B. durch Stadtteilbücher für Schulen, Stadtteilralleys); dazu gehört auch, historische Straßennamen wieder in das Stadtbild zu bringen, wie z.B. Hüxter in Hamburg, die Papagoyenstraßen in Altona (im Falle von Altona wäre es wünschenswert, auch durch bauliche Maßnahmen die Stadtgeschichte wieder sichtbar zu machen, z.B. rund um das Nobistor Altona wieder mit Hamburg zu verbinden). Milieus für einen Stadtteil erhalten und fördern. Erhalt oder Förderung sozialer Strukturen (Mietpreise) und Infrastrukturen (“Tante-Emma-Läden”, Eckkneipen und Cafés). Treffpunkte schaffen.
- Geschichte erhalten, wieder sichtbar machen!
Alte Gebäude erhalten (nicht nur die Fassade!). Rekonstruktionen von Gebäuden zulassen (z.B. das alte Rathaus Altona; Barockfassaden in der Innenstadt – die Fassade vom Kaiserhof steht orginal im Innenhof vom Museum für Kunst und Gewerbe und würde in der Nähe von Katharinenkirche oder Deichstraße doch gut wieder ins Bild passen). Den Tempel in der Poolstraße und die Nikolaikirche sinnvoll ergänzen oder wieder aufbauen. Bei Neubauten sollte zumindest die Historie eines Ortes auf jeden Fall mitbedacht werden. Den Zeughausmarkt zum echten (Mark)platz umbauen. Ehemalige Fleete (z.B. Deichstraßen- oder Steckelhörnfleet) wieder sichtbar machen. Den Zeitball der alten “Kehrwiederspitze” als technische Attraktion wiederherstellen. Vielleicht auch eine Museumsbahn (z.B. die alte “Chinesenbahn” ) zwischen HafenCity und Hafenmuseum pendeln lassen…
(Foto: flink)
Micha 14. Januar 2012
Wenn überhaupt Lurup in den nächsten 2,5 Millionen Jahren einen Schienenanschluss erhält, wird es tendenziell sehr wahrscheinlich eine Stadtbahn werden, die ungefähr dort verläuft, wo heute die Busse 2 und 3 verkehren. Und auch die Arenen kann man auf diese Weise erschließen, beispielsweise durch eine Linie S-Othmarschen_Trabrennbahn_Arenen_S-Stellingen_U-Hagenbecks Tierpark.
Stephan-Landau 10. Januar 2012
Ich könnte mir eine Stadtbahn über die Arenen auch sehr gut vorstellen.
Fleet 5. Januar 2012
Warum nicht beides? Die U-Bahn über Altona nach Schenefeld, die Stadtbahn als Querverbindung über die Arenen, vielleicht mit Weiterführung bis zum Elbe-Einkaufszentrum/Klein Flottbek! Lurup/Bahrenfeld/Stellingen/Osdorf und Schenefeld hätten schließlich genug Potential! (Aus Kostengründen schätze ich, dass die seit den 60ern versprochene U-Bahn schwerer zu realisieren sein wird…!)!
Nextperte Erik 5. Januar 2012
Soll denn jetzt die Stadtbahn oder die U-Bahn nach Lurup?