Im ehemaligen Ohnsorg-Theater wurde vom 6. bis zum 11. Februar 2012 eine gläserne Zukunftswerkstatt errichtet, die Treffpunkt, Diskussionsraum und Café in einem war und der Community wie zufälligen Passanten die Möglichkeit gab, beim Entstehen der Bürgervision mitzuwirken. Ein begleitendes Veranstaltungsprogramm mit Kino, Poetry Slam und Debatten lud ein, Fragestellungen der Stadtentwicklung auf spielerische Art zu reflektieren.
Zukunftsshop und Werkstatt

07.-11.02.2012 Der Zukunftsshop war rahmengebend und zugleich inhaltliches Zentrum des Zukunftscamps Hamburg 2030. fünf Tage lang konnte jeder ganztägig seine eigene Vision eines Hamburgs von morgen zu bauen, sein persönliches “Nexthamburg“. Wer nicht gleich ins Visionsbauen einsteigen wollte, könnte sich auch ganz in Ruhe im Lösungs- und Aufgabengarten der Nexthamburg Community umsehen und sich alles von unserem Shoppersonal erklären lassen. Einige ließen sich auch mit Kaffee und Kuchen oder Suppe im Werkstattbereich nieder, beobachteten das Geschehen, starteten in anregende Diskussionen oder fügten dem Nexthamburg Stadtmodell neue Lösungen hinzu.
Das Turnier der guten Ideen

06.02.2012 Den Auftakt des Zukunftscamps bildete das Turnier der guten Ideen , bei dem sich Gäste aus verschiedensten Bereichen ins Visionengefecht stürzten. In fünf Teams stellten sie sich je einer großen Zukunftsaufgabe für Hamburg und präsentierten teils mit viel Witz, Ernsthaftigkeit, Fantasie und Pragmatismus ihre Argumente dem Publikum. Dort wurde nämlich darüber abgestimmt, welche Argumente das Rennen machen sollen und kritisch kommentiert.
Das Turnier der guten Ideen wurde als Teil der Reihe .vernetzt# von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius veranstaltet.
Expertencheck

07.-10.02.2012 Beim Expertencheck hatte jeder die Möglichkeit, Planungsprofis ihre Fragen zu den vier Bereichen Stadtbild, Nachbarschaft, Mobilität und Beteiligung zu stellen und auf gleicher Augenhöhe auch heikle Themen zu diskutieren. Offene und kontroverse Diskussionen entwickelten sich in positiver Atmosphäre, die nicht zuletzt den diskussionsfreudigen Experten und neugierigen Bürgern und Passanten geschuldet war.
Urban Future Slam – Wir bauen eine Stadt aus Worten

07.02.2012 Wie sieht das Leben in Hamburg im Jahr 2030 aus? Hier begaben sich Poeten in eine Dichterschlacht und schilderten uns ihre persönlichen Vorstellungen: Vom Arbeitsalltag einmal quer durch die Stadt bis hin zum Rendezvous. Das Rennen machte an diesem Abend Bleu Broode, der sich dem zukünftigen Mittagslunch widmete.
Der Urban Future Slam wurde als Teil der Reihe .vernetzt# von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius veranstaltet.
Das Flexible Flimmern zeigte “Urbanized”

08., 10. und 11.02.2012 Das Flexible Flimmern, Hamburgs mobiles Kino, lüd an drei Abenden ganz im zukunftsvisionären Stil zu dem Film “Urbanized” (Gary Hustwit, USA 2011, OF) ein. Mit “Urbanized” vollendet Gary Hustwit seine Design-Doku-Trilogie. Weltweit bereiste der Filmemacher Städte und beleuchtete die Effekte, die urbanes Design auf das dortige alltägliche Leben und die Denkweise ihrer Bewohner hat.
Holger Kraus’ mobiles Kino an ungewöhnlichen Orten zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es an den jeweiligen Kontext der Veranstaltungen anknüpft.
Nexthamburg Session No. 4

09.02.2012 Wie sieht Dein Hamburg von morgen aus? Diese Frage stellten sich sechs Arbeitsgruppen bei der vierten Nexthamburg Session auf dem Zukunftscamp. Sie stellten sich je einer der 23 großen Aufgaben Hamburgs mit eigenen Visionen: Verkehrsvision 2030, Wissenspark Moorburg, Hamm wird Hammer, Stadt für alle: Quartier trifft Quartier, Hoheluftchaussee – eine Straße atmet aus sowie Wege Bahnen – Aufwertung des Quartiers Hauptbahnhof. Ein Ergebnis der gemeinsamen Feedbackrunde: Nicht immer müssen Visionen sich widersprechen oder in die Quere kommen. Sie können sich genauso ergänzen und gegenseitig bereichern.
Barcamp

10.02.2012 Visions-Brainstorming: Martin Lüders präsentierte sein ausgearbeitetes Konzept für das neue Hamburger Bahnhofsquartier und bekam wertvolles und anerkennendes Feedback. Das neue Bahnhofsquartier ist Teil eines besonders umfangreichen Nexthamburgs.
Rainer Böhrnsen präsentierte Zukunftscampern und interessierten Experten seine Vision für Moorburg: den Wissenspark für Umwelt- und maritime Technologien.
Das Portal Made in Rothenburgsort.de, initiiert von Alexandra Teyfel, soll den Austausch zwischen Rothenburgsortbewohnern und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl fördern. Gemeinsam mit ihr diskutierten wir über Identität, Schwierigkeiten und Besonderheiten des Stadtteils, dem meist viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Stadtspieler

11.02.2012 Sein Macher Georg Pohl passte das Trainingsspiel für Stadtentwicklung und Kreativität Stadtspieler für das Zukunftscamp den Hamburger Zukunftsaufgaben an und bot den Hamburger Spielern und Spielerinnen die Möglichkeit, ihre Stadt frei nach ihren Ideen, Erfahrungen und Zielen zu bauen – und dabei die große Aufgaben zu lösen, vor denen unsere Stadt steht. Im Anschluss präsentierten sie die Ergebnisse aus der Stadtspielerrunde auf dem Zukunftscamp.
Die Stadtspieler-Session wurde als Teil der Reihe .vernetzt# von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius veranstaltet.
Voting-Finale

11.02.2012 Beim Voting-Finale wurden die ersten Ergebnisse des Zukunftscamps vorgestellt: Den meisten Besuchern waren Themen wie Hamburg als Fahrradstadt, ein nachhaltiger Lebensstil und öffentliche Räume lebenswerter gestalten besonders wichtig. Auch eine autofreie, lebhaftere und bewohntere Innenstadt wünschten sich viele. Die “Umweltkarte”, ein Bonuskonzept zur Förderung von nachhaltigem Verbraucherverhalten, von Kathrin Latsch und Ludwig Schuster wurde von den Campbesuchern am häufigsten gevotet. Den zweiten Platz belegte ein Wohnraumkonzept mit modernen und kreativen Lösungen. Auf Platz drei wurde ein Konzept zur Rekunstruktion historischer Quartiere in Hamburg gewählt. Die stimmigsten und am stärksten diskutierten und gewünschten Lösungen und Nexthamburgs werden im Rahmen eines Nexthamburg-Buches von der edition Körber-Stiftung im Herbst diesen Jahres veröffentlicht.
Das Fischer Spangenberg Quartett machte Zukunftsmusik

11.02.2012 Die junge, europaweit bekannte Szeneband FSQ wagte sich mit ganz besonderem Feingefühl für Jazzerlebnis in neue Sphären. Ihre sonst eher klassische Jazzinstrumentierung präsentierten sie in elektronischem Gewand: Jazz meets Electro.
Material
Fotos vom Zukunftscamp
Das Zukunftscamp in Film und Fernsehen
Nexthamburg Zukunftscamp; Video: www.stevn.de
Der Start ins Zukunftscamp; Video: Sven Lohmeyer
zukunftscamp; Quelle: www.vernetzterleben.de
Hamburg Journal auf NDR; 07.02.2012
Link zum Beitrag im Bauerfeind Magazin auf ZDFkultur; 03.04.2012
Das Zukunftscamp im Radio
anhören
(Beitrag auf NDR 90.3; 08.02.2012)
“Utopien für Hamburg” anhören
(Corso im Deutschlandradio; 10.02.2012)
“NextHamburg – Ideen für die Stadt von Morgen” anhören
(Information und Musik im Deutschlandfunk; 06.04.2012)
Zukunftscamp Pressespiegel downloaden
Das Zukunftscamp wurde von Nexthamburg und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius mit der freundlichen Unterstützung der Körber-Stiftung, dem Museum für Hamburgische Geschichte und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt veranstaltet.